Dragons Gift of the Night Fury
Viel Spaß dabei:
Selene -
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Athemis -
Heute Abend startet die Night of the living maps. Nachdem es im Raum Düsseldorf nur eine geringe Resonanz für eine Mapping-Party im Realraum gab, haben wir uns auf eine virtuelle Aktion verlegt. Ab 20 Uhr sind wir im IRC zu finden:
Server: irc.oftc.net
Port: 6667 oder 6697 (SSL)
Channel: #osm-notlm-dus
Ziel der Aktion soll es sein, ländliche Gebiete in der näheren Umgebung anhand von Luftbildern besser zu erfassen. Auch Neumapper sind herzlich willkommen!
Nynuk -
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Athemis -
Vielleicht habt ihr schon von der Initiative „Apps für Deutschland” gehört, welches unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern steht. Die Grundidee ist löblich und die zu Grunde liegende Einsicht kommt vielleicht schon etwas spät:
„Behörden in Deutschland erheben, speichern und verarbeiten viele interessante Daten. Dazu gehören Wetterdaten ebenso wie Informationen über die Luftqualität oder über die Verwendung der Steuergelder. Diese Daten sind von öffentlichem Interesse und bergen ein großes Potenzial für unsere Gesellschaft, weil sie Transparenz, Beteiligung, Innovationen und neue Dienstleistungen fördern.”
(Quelle: apps4deutschland.de)
Dem stimme ich voll und ganz zu, aber was manche Regierungsstellen unter „Open Data” verstehen treibt mir dann doch die eine oder andere Träne in die Augen (ob aus Erheiterung oder Trauer sei der Fantasie des geneigten Lesers überlassen). Werden die Daten zwar unter einer Creative-Commons-Namensnennungs Lizenz freigegeben (liberaler, als die aktuelle OpenStreetMap-Lizenz, welche darüberhinaus die Weitergabe unter einer gleichwertigen Lizenz verlangt), eine Übernahme der Daten in OpenStreetMap (OSM) (lizenzrechtlich durchaus möglich) wurde aber – mutmaßlich auf Anfrage eines Mappers – ausdrücklich abgelehnt.
Hier werden also Daten unter einer liberalen Lizenz veröffentlicht, die Nutzung dann aber sogleich wieder eingeschränkt. Schade eigentlich, denn hier hätte sich eine unvergleichliche Chance geboten, sowohl den Datenbestand in OSM zu verbessern, als auch für amtliche Stellen aus Fehlermeldungen und Korrekturen der aktiven OSM-Community zu profitieren. Moment! Fehler in amtlichen Daten? Hier in Deutschland, in der das Statistische Bundesamt Buch über die Anzahl importierter Golfbälle führt? Ja!
Wer es einmal selbst sehen möchte, die OSM-Community hat eine Karte erstellt, auf der Fehler in den veröffentlichten amtlichen Geodaten eingetragen werden können. Ich habe mir einmal den Spaß erlaubt, mir einmal mein „Stamm-OSM-Gebiet”, den Düsseldorfer Süden um die Stadtteile Hellerhof und Garath anzusehen und die auffälligsten Fehler zu markieren. Es findet sich alles, über nicht mehr existierende Gebäude, inzwischen bebaute Freiflächen, entfernte Straßen, fälschlich als Straßen eingetragene Fußwege, fehlende Fuß- und Radwege, falsche Auszeichnung von Schulgeländen und einigem mehr. Einfach einmal ansehen und staunen, was an amtlichen Daten alles falsch sein kann. Zum Vergleich kann in der Kartenansicht auch direkt die freie Konkurrenz aus OSM eingeblendet werden.
Eine ähnliche Plattform um es auch Nicht-Mappern möglich zu machen, Fehler zu melden hat die OSM-Community im Übrigen auch für sich selbst geschaffen: OpenStreetBugs. Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Dort gemeldete Fehler werden von den Mappern im Datenbestand korrigiert. Genau dieses Potential wurde aber für die amtlichen Daten verschenkt, indem OSM von der Nutzung ausgeschlossen wurde. Schade eigentlich.
Athemis -
Beginnen wir mit einer kleinen Zeitreise: Es muss irgendwann zu Beginn des Wintersemesters 2008/2009 gewesen sein. Meine inzwischen schon als antik zu bezeichnenede Version von MS Office XP (oder 2002, wenn man der modernen Nomenklatur folgt), hatte ich schon seit Schulzeiten nicht mehr angerührt und OpenOffice war zwar ein mehr als ebenbürtiger Ersatz, hatte aber in meinen Augen ähnliche Fehler, wie das "Original". Zu nennen wäre da in erster Linie die störrische Formatierung längerer Texte und die unprofessionell wirkende Typographie: keine Ligaturen, kein vernünftiges Unterschneiden (Kerning), umständliche Literaturverwaltung.
Für die Versuchsprotokolle des Biochemie-Moduls wollte ich es besser machen, auch in Hinblick auf die anstehende Bachelorarbeit und erinnerte mich an meine Experimente mit LaTeX zu meiner FÖJ-Zeit. Nach kurzer Zeit hatte ich die üblichen Anfangsschwierigkeiten gemeistert, eine recht ordentliche Vorlage erstellt und schrieb meine Protokolle schneller denn je: Es musste ja nur noch der Text und die Abbildungen eingefügt werden, das Layout übernahm meine Vorlage.
Auf diese Art und Weise ist dann 2010 auch meine Bachelorarbeit entstanden. Zuvor hatte ich noch einige Bücher zum Thema Typographie studiert und mich mit Begriffen wie "Durchschuss", "Zeilenlänge" oder "Satzspiegelberechnung" auseinandergesetzt. All das lässt sich mit LaTeX - immerhin ist es ein Textsatzprogramm - ohne Einschränkungen einstellen und optimal umsetzen. Als Konsequenz empfinde zumindest ich meine Arbeit als optisch sehr ansprechend und angenehm zu lesen.
Springen wir dann zum heutigen Tag. Gestern ist endlich meine Studentenversion von Office 2010 Professional angekommen. Warum zu Hölle hatte ich sie mir überhaupt bestellt? Weil mir inzwischen etwas unsanft die Augen geöffnet wurden. LaTeX ist toll! LaTeX kann alles! LaTeX ist "the last text processor you need in your life". Aber: es interessiert niemanden. Lange hatte ich mir die Illusion aufrecht erhalten, dass gerade im akademischen Umfeld LaTeX recht verbreitet sei. Es passt aber auch hier die alte Binsenweisheit: "Es kommt darauf an." Und zwar auf den Fachbereich. In der Mathematik, der Informatik, der Physik und eng verwandten Bereichen ist LaTeX sicherlich das Maß aller Dinge, omnipräsent, nicht wegzudenken und akzeptiert. In den Biowissenschaften oder moderner den life sciences leider nicht. Es liegt vielleicht daran, dass wir von Natur aus weniger mit komplizierten Formeln und langatmigem Fließtext zu tun haben, als mit Abbildungen und eher als Prosa zu empfindenen Beschreibung von Versuchen, Ergebnissen und Schlussfolgerungen.
Auf jeden Fall bekommt man Probleme, wenn man seine Publikationen in LaTeX schreibt und dann versucht in einem Journal zu platzieren. Warum? Weil alle relevanten Journals in der Regel ausschließlich Microsoft Word-Dokumente akzeptieren. Während ein Physiker oder Mathematiker seine Erkenntnisse ohne größere Probleme als LaTeX-Datei an den Reviewer/das Journal bekommt, schauen wir in den Biowissenschaften dahingehend in die proprietäre Röhre. Wir müssen als Word-Dokument einreichen, da hilft alle Überlegenheit von LaTeX nichts.
Also schreibe ich auch den Bericht zu meine aktuellen Forschungspraktikum in Word - schließlich soll aus den Ergebnissen ein Paper gestrickt werden und aus einem Word-Dokumente kann man bekanntlich recht einfach in ein anderes Work-Dokument kopieren. Das Schlimme daran: Es gefällt mir langsam sogar. Nachdem ich mich langsam in den neuen Ribbon-Menüs zurechtfinde und mir einen vernünftigen Ratgeber (ich fühle mich so alt...) zugelegt habe, fängt es an sogar Spaß zu machen und es sieht vernünftig aus. Typografisch hat Word definitiv mehrere Schritte nach vorne gemacht.
Auch wenn ich LaTeX irgendwie vermisse, vielleicht ist das alles doch der Beginn einer wunderbaren, wenngleich auch erzwungenen Freundschaft?
Athemis -
Nynuk -
Athemis -
Eigentlich war der Neustart von athemis.de in gewisser Weise ein Abfallprodukt. Eigentlich wollte ich "nur" die Konfiguration meines Webservers auf den neusten Stand bringen. Dabei habe ich mir auch etwas intensiver als sonst die Logdateien angesehen. Insbesondere per tail -f fällt einem dann unter Umständen schnell auf, dass es etliche Anfragen z.B. auf die Kommentar- oder Registrierungsfunktion einer Drupalinstallation gibt. Das ist nicht weiter dramatisch, werden doch die Anfragen in der Regel durch das CAPTCHA abgefangen. Trotzdem verursachen sie Last auf dem Server, denn die PHP-Skripte und Datenbankanfrage wollen bearbeitet werden.
Da erscheint es sinnvoll, solche Anfragen direkt auf der Ebene des Webservers zu blocken, da ich auf meinem VPS keinen nennenswerten Zugang auf die Firewallkonfiguration habe (zumindest nicht in einer Form, dass man die Regeln vernünftig automatisiert anpassen kann).
In nginx lassen sich aber dankenswerter Weise eigene Regeln definieren, nach denen bestimmte Bereiche von IP-Adressen abgewiesen werden können. Fehlt nur noch eine regelmäßig aktualisierte Liste bekannter Adressbereiche, die zu Spamnetzwerken gehören und ein Skript, dass aus einer solchen Liste die Blockierregeln für nginx erstellt und per Cron-Job regelmäßig ausgeführt werden kann.
Beginnen wir mit der ersten Aufgabe: die Liste zu finden. Eine solche liefert zum Beispiel Spamhaus mit seiner DROP (Don't Route Or Peer) List.
Die Suche nach einem passenden Skript gestaltete sich da schon etwas schwieriger. Letztlich habe ich zwar eins gefunden, aber gerade bei einem Skript, das auf dem Server laufen soll, würde ich ganz gerne eine vernünftige Fehlerbehandlung einbauen oder auch zumindest eine rudimentäre Logdatei schreiben. Also musste ein eigenes Skript her, in Python realisiert (was keinen besonderen Grund hat, außer dass ich in Python fitter bin, als im Bash-Syntax). Ein Nebeneffekt ist, dass das Skript relativ leicht um zusätzliche Quellen außer der DROP List erweitert werden kann.
Das Skript setze ich seit gestern auf dem Server ein, und die von ihm erstellten Blockregeln haben schon etliche Anfragen gestoppt. Insofern ist es vielleicht auch von allgemeinem Interesse. Zu finden ist das Skript auf github.com.
Athemis -
Eigentlich war der Neustart von athemis.de in gewisser Weise ein Abfallprodukt. Eigentlich wollte ich "nur" die Konfiguration meines Webservers auf den neusten Stand bringen. Dabei habe ich mir auch etwas intensiver als sonst die Logdateien angesehen. Insbesondere per tail -f fällt einem dann unter Umständen schnell auf, dass es etliche Anfragen z.B. auf die Kommentar- oder Registrierungsfunktion einer Drupalinstallation gibt. Das ist nicht weiter dramatisch, werden doch die Anfragen in der Regel durch das CAPTHCA abgefangen. Trotzdem verursachen sie Last auf dem Server, denn die PHP-Skripte und Datenbankanfrage wollen bearbeitet werden.
Da erscheint es sinnvoll, solche Anfragen direkt auf der Ebene des Webservers zu blocken, da ich auf meinem VPS keinen nennenswerten Zugang auf die Firewallkonfiguration habe (zumindest nicht in einer Form, dass man die Regeln vernünftig automatisiert anpassen kann).
In nginx lassen sich aber dankenswerter Weise eigene Regeln definieren, nach denen bestimmte Bereiche von IP-Adressen abgewiesen werden können. Fehlt nur noch eine regelmäßig aktualisierte Liste bekannter Adressbereiche, die zu Spamnetzwerken gehören und ein Skript, dass aus einer solchen Liste die Blockierregeln für nginx erstellt und per Cron-Job regelmäßig ausgeführt werden kann.
Beginnen wir mit der ersten Aufgabe: die Liste zu finden. Eine solche liefert zum Beispiel Spamhaus mit seiner DROP (Don't Route Or Peer) List.
Die Suche nach einem passenden Skript gestaltete sich da schon etwas schwieriger. Letztlich habe ich zwar eins gefunden, aber gerade bei einem Skript, das auf dem Server laufen soll, würde ich ganz gerne eine vernünftige Fehlerbehandlung einbauen oder auch zumindest eine rudimentäre Logdatei schreiben. Also musste ein eigenes Skript her, in Python realisiert (was keinen besonderen Grund hat, außer dass ich in Python fitter bin, als im Bash-Syntax). Ein Nebeneffekt ist, dass das Skript relativ leicht um zusätzliche Quellen außer der DROP List erweitert werden kann.
Das Skript setze ich seit gestern auf dem Server ein, und die von ihm erstellten Blockregeln haben schon etliche Anfragen gestoppt. Insofern ist es vielleicht auch von allgemeinem Interesse. Zu finden ist das Skript auf github.com.
Athemis -
Anfang 2011 habe ich versucht, meinen alten Blog auf Drupal 7 zu aktualisieren. Da wir inzwischen das Jahr 2012 schreiben ist recht offensichtlich, dass dieses Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt war. Verwundert hat es mich allerdings nicht, hat der Datenbestand doch letztlich einige Konvertierungsschritte über sich ergehen lassen müssen: Von Wordpress (und auch da gab es einige Versionssprünge) ging es zunächst auf Drupal 5, dann auf Drupal 6.
Also lag das Projekt gut ein Jahr auf Eis und dabei ist mir klar geworden: Ich brauche die alte Seite in der bisherigen Form eigentlich gar nicht. Um "mal eben" kundzutun, was man gerade macht, oder was man nicht Tolles im Web gefunden hat, sind Facebook, Google+ und Twitter bestens geeignet und auch per Smartphone fix zu bedienen. Ein Blog ist da durchaus sperriger in der Handhabung. Eher etwas für größere Texte. Auch die Bildergalerie hatte sich überholt: Hier sind Facebook und Google+/Picasa (ich bevorzuge hierbei letzteres, schon alleine, weil Picasa die Bilder nicht ungefragt herunterskaliert) imho die bessere Wahl.
Als Konsequenz habe ich mich entschieden alles auf null zurückzusetzen, keine alten Posts zu übernehmen und mich wieder an meinem ursprünglichen Blog anno 2006 zu orientieren. Wer es noch kennt, wird vielleicht die Anleihen in der Farbgebung erkennen, auch wenn ich dieses Mal nicht für mich in Anspruch nehmen kann, das Template selbst geschrieben zu haben.
Also herzlich willkommen auf meinem neuen alten Blog!
NachtragAn die Forkies: Da sich mein Blog jetzt gemeinsam mit Planet Forkmissile die Benutzerdatenbank teilt, könnt ihr Euch auch hier mit Eurem Planet-Forkmissile-Konto anmelden.
Athemis -
Anfang 2011 habe ich versucht, meinen alten Blog auf Drupal 7 zu aktualisieren. Da wir inzwischen das Jahr 2012 schreiben ist recht offensichtlich, dass dieses Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt war. Verwundert hat es mich allerdings nicht, hat der Datenbestand doch letztlich einige Konvertierungsschritte über sich ergehen lassen müssen: Von Wordpress (und auch da gab es einige Versionssprünge) ging es zunächst auf Drupal 5, dann auf Drupal 6.
Also lag das Projekt gut ein Jahr auf Eis und dabei ist mir klar geworden: Ich brauche die alte Seite in der bisherigen Form eigentlich gar nicht. Um "mal eben" kundzutun, was man gerade macht, oder was man nicht Tolles im Web gefunden hat, sind Facebook, Google+ und Twitter bestens geeignet und auch per Smartphone fix zu bedienen. Ein Blog ist da durchaus sperriger in der Handhabung. Eher etwas für größere Texte. Auch die Bildergalerie hatte sich überholt: Hier sind Facebook und Google+/Picasa (ich bevorzuge hierbei letzteres, schon alleine, weil Picasa die Bilder nicht ungefragt herunterskaliert) imho die bessere Wahl.
Als Konsequenz habe ich mich entschieden alles auf null zurückzusetzen, keine alten Posts zu übernehmen und mich wieder an meinem ursprünglichen Blog anno 2006 zu orientieren. Wer es noch kennt, wird vielleicht die Anleihen in der Farbgebung erkennen, auch wenn ich dieses Mal nicht für mich in Anspruch nehmen kann, das Template selbst geschrieben zu haben.
Also herzlich willkommen auf meinem neuen alten Blog!
[Die Crewmitglieder der Prometheus erhalten eine private Cortex-Nachricht]
Liebe Crew,
ihr habt Euch den Dezember über frei genommen... gut, verstehe ich: Weihnachten und so, die Schlägerei vor dem Hotel auf der Suche nach diesem verfluchten Chinesen hängt Euch auch noch in den Knochen... Das habe ich alles verstanden. Aber es gibt nun wirklich keinen Grund, dass ihr auch noch den Januar über blau macht!
Das Schiff steht hier rum und möchte endlich beladen werden, aber erst einmal müssen wir noch diesen Chinesen auftreiben und das kann/werde ich bestimmt nicht alleine machen! Ich habe einige Termine zusammengetragen, die einen Start noch im Januar bedeuten würden
Wenn es den Herrschaften genehm ist, können sie sich ja dazu im Cortex äußern: https://wiki.athemis.de/rpg/firefly
Mit besten Grüßen
Captain Woody
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